Diese Website verwendet Cookies. Wenn Sie auf dieser Website surfen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Erfahren Sie mehr zum Thema Cookies und Datenschutz auf unserer Website unter "Datenschutz".

Aus dem Jagdrecht bezüglich der Corona-Krise

Corona ist in aller Munde. Es wurde durch die Regierungen festgestellt, dass wir Jägerinnen und Jäger systemrelevant sind und für uns die Kontaktbeschränkungen bei der Ausübung der Jagd nur eingeschränkt gelten. Dies bedeutet, dass wir auf die Jagd gehen können. Auch gemeinsam, wenn sie dem gleichen Hausstand angehören. Nach den Lockerungen, aus meiner Sicht als Rechtsanwalt, auch mit einem Jagdfreund. Gesellschaftsjagden sind bis auf weiteres untersagt.

Was im Herbst sein wird mit den Drückjagden, das werden wir sehen müssen.

Einige Beständer von Drückjagden verlangen einen Schießübungs- oder Schießnachweis. Diesen abzulegen ist leider derzeit nicht möglich. Wie die Beständer damit umgehen werden, bleibt abzuwarten. Ich empfehle hier die aus dem letzten Jahr anzuerkennen. Denn damit kommt zum Ausdruck, dass geübt wurde.

Einschießen und Übungsschießen. Das Einschießen im Revier ist erlaubt. Es sind die Sicherheitsvorschriften einzuhalten. Übungsschießen sind meines Wissens nach derzeit nicht möglich.

Vereinsveranstaltungen wird es bis auf weiteres nicht geben.

Die Mitgliederversammlung ist auf Grund einer Gesetzesänderung nicht durchzuführen und die Nichtdurchführung der Mitgliederversammlung führt auch zu keinen Nachteilen für den Verein oder die Mitglieder.

Boris Segmüller

 

TOP